Der Camino Primitivo besitzt eine neue Pilgerherberge in der Ortschaft A Fonsagrada, in der Provinz Lugo

Die neue Pilgerherberge wurde eingerichtet, um dem ursprünglichen Jakobsweg, dem Camino Primitivo, einen stärkeren Impuls zu verleihen. Für die Ortschaft bedeutet die Sanierung der Casa Pasarín, eines der sehenswertesten Gebäude des Städtchens, einen Aufschwung, denn durch die neue Einrichtung wird die Aufnahmekapazität für Pilger erheblich gesteigert.

Im Rahmen der durchgeführten Umbaumaßnahmen wurden das Erdgeschoss und die erste Etage in ihrer Höhe einander angeglichen und die Westfassade partiell ersetzt. Die Südfassade erhielt teilweise eine verglaste Veranda, die Beleuchtung und Belüftung der Innenhöfe wurde verbessert, die Zugangsmöglichkeiten zum Gebäude weitgehend barrierefrei gestaltet, architektonische Elemente und die ehemaligen Wandgemälde wurden gleichermaßen restauriert; ferner entstanden drei große Schlafsäle mit Platz für maximal 42 Pilger.

Für die Einrichtung der neuen Herberge wurde von der Gemeinde, der Xunta, eine Gesamtsumme von über 600.000 Euro zur Verbesserung der Dienstleistungen auf dem Camino Primitivo bereitgestellt. Die Herberge wurde auf den Namen Ramón Rodríguez, im Gedenken an den Priester von A Fonsagrada, der einen Großteil seines Lebens der Bekanntmachung dieser Variante des Jakobswegs und der Ortschaft widmete, getauft.

Aufgrund der Erklärung des nördlichen und des ursprünglichen Pilgerwegs, des Caminos del Norte und des Primitivo, zur Welterbestätte konnte ein erheblicher Anstieg der Pilgerzahlen auf diesen beiden Strecken verzeichnet werden. In den letzten zehn Jahren vervierfachten sich die Pilgerzahlen allein auf dem Camino Primitivo bis zum Erreichen der Ziffer von 12.100 Wallfahrern im vergangenen Jahr.

Herbergsnetz für Pilger im Heiligen Jahr

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