Der Journalist und Forscher aus Lugo, Manuel F. Rodríguez, wird mit dem International Aymeric Picaud Award 2019 ausgezeichnet

Die Liga de Asociaciones del Camino de Santiago, die sich derzeit aus sieben Presseverbänden zusammensetzt (Navarra, La Rioja, Burgos, Palencia, León, Lugo und Santiago de Compostela), wird am 16. März den 6. Internationalen Aymeric Picaud Preis vergeben. 2019 wird diese Auszeichnung dem Journalisten und Wissenschaftler Manuel F. Rodríguez aus Lugo verliehen. Die Preisverleihung findet um 19.30 Uhr in der Real Abadía de Samos (Lugo) statt.

Manuel F. Rodríguez hat einen Abschluss in Informationswissenschaften von der Universidad Complutense de Madrid und einen Doktortitel in Informationswissenschaften von der Universidad de Santiago de Compostela. Er hat bei den Zeitungen El Progreso, La Voz de Galicia, Diario 16, und den Radiostationen Antena 3 Radio und Cope gearbeitet. Seit 1992 ist er Mitglied des Rats der Sociedade de Xestión do Plan Xacobeo (Gesellschaft zur Planung und Durchführung des Xacobeo). Zwischen 2002 und 2013 war er Studienrat für die Abteilung Comunicación Audiovisual der USC. Seit 2008 ist er Mitglied des Beratungskomitees des Archivo Sonoro de Galicia des Consello da Cultura Galega. Er arbeitet als Essayist, Dozent und Artikelschreiber in Fachzeitschriften, Presse, Kongressen, Sommerkursen und Tagungen in Spanien und anderen europäischen und amerikanischen Ländern. Er ist Autor zahlreicher Publikationen, die meisten davon im Zusammenhang mit dem Jakobsweg, darunter auch diese: (in Zusammenarbeit mit Francisco Singul) Los Caminos de Santiago en Galicia (Die Jakobswege in Galicien) und Los años santos compostelanos del siglo XX. Crónica de un renacimiento (Die Heiligen Compostelanischen Jahre des 20. Jahrhunderts. Chronik einer Wiedergeburt).

Die Förderer

Die Liga der Vereinigungen des Camino de Santiago wurde am 24. März 2012 von Vertretern von acht Presseverbänden (Aragón, Navarra, La Rioja, Burgos, Palencia, León, Lugo und Santiago de Compostela) gegründet, die sich im Parador Nacional in Santo Domingo de la Calzada versammelt haben. Ihr Ziel ist unter dem Slogan „Por el conocimiento más periodismo“ (Für das Wissen und den Journalismus) zusammengefasst. Bei der ersten Preisverleihung (2014) wurde die italienische Schriftstellerin und Journalistin Carmen Pugliese ausgezeichnet, bei der zweiten dem Journalisten und Förderer des Jakobsweges Carlos Mencos, bei der dritten Antón Pombo, der einen Doktor in Zeitgeschichte hält, bei der vierten der italienische Wissenschaftler und Journalist Paolo Caucci und bei der fünften der koreanische Schriftsteller Kim Nam Hee.

Der von der Liga verliehene Preis trägt den Namen des französischen Klerikers Aymeric Picaud, der im 12. Jahrhundert nach Santiago de Compostela pilgerte und den Liber Peregrinationis schrieb, der als erster Reiseführer zum Jakobsweg galt, den er etwa gegen 1140 beendete. Dieser Reiseführer ist im 5. Buch des Códex Calixtinus enthalten.

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