Die Leiterin des Fremdenverkehrsamts von Galicien besichtigt das Ergebnis der Ausschilderungs- und Verbesserungsarbeiten auf der Strecke des Camino del Norte

Santiago de Compostela, den 3. Juli 2017

Die Leiterin des Fremdenverkehrsamts von Galicien, Frau Nava Castro, besichtigte die Ausschilderungs- und Verbesserungsarbeiten auf der Strecke des nördlichen Jakobsweges, der seit Mittwoch genau zwei Jahre zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Die Arbeiten auf der etwa 200 km langen Strecke wurden nach Monaten abgeschlossen und lassen diesen Jakobsweg, der täglich größeres Interesse weckt, zu einem der zugänglichsten und sichersten Wege werden.

An den Tätigkeiten auf dem Camino del Norte waren insgesamt 16 Stadtverwaltungen in den Provinzen Lugo und A Coruña beteiligt. Die Maßnahmen können drei Bereichen zugeordnet werden. Diese sind zunächst das Anbringen neuer Hinweisschilder, die den Wanderern eine bessere Orientierung bieten sollen, dann die Instandsetzung von Strecken, auf denen diese nötig war, und schließlich die Verbesserung der Drainage, um den Pilgern den Weg zu erleichtern. Die erforderliche Finanzaufwendung für die genannten Arbeiten belief sich auf mehr als 2,3 Mio. Euro.

Im Bereich der Ausschilderung wurden mehr als 900 Meilensteine am Weg aufgestellt, auf denen die Entfernung des Pilgers vom Standort bis nach Santiago de Compostela angegeben ist. Ferner weisen nun 200 Jakobsmuscheln aus Keramik mit Pfeil in waagerechter Verkleidung sowie weitere 20 Jakobsmuscheln aus Bronze die exakte Richtung zum Ziel. Zusätzlich befinden sich ab jetzt auch Informationstafeln an den verschiedenen Abzweigungen des Pilgerweges und an alternativen Streckenabschnitten.

Um den Pilgern ein problemloses Wandern auf den einzelnen Wegstrecken zu erleichtern, wurden Reinigungsarbeiten und Rodungen sowie die Beseitigung von Unterholz auf den Etappen vorgenommen, die durch die Vegetation schwer zugänglich geworden waren. Einzelne Abschnitte in schlechtem Zustand, auf denen der Durchgang erschwert war, wurden mit Material ausgebessert, das dem der Gegend weitgehend ähnelt. Schließlich wurden im Rahmen der Verbesserungsmaßnahmen auch steile Gefälle mit Baustoffen stabilisiert, um einen langen Erhalt auch für die Zukunft zu gewährleisten.

Ein dritter Aufgabenbereich bestand in der verbesserten Drainage des Geländes. Zu diesem Zweck wurden die Straßengräben gereinigt und Steinelemente, Kanäle und Passagen für einen optimalen Wasserabfluss sowie ein Bordsteinschutz angebracht, um einen Verschleiß des Weges durch das Wasser zu verhindern.

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