Neuer Warte- und Ruhebereich in der Oficina de Acogida al Peregrino

Das alte Carretas-Asyl, ein Werk des Architekten Jesús López de Rego aus Santiago de Compostela und heute das Internationale Pilgerzentrum, verfügt bereits über einen neuen und sehr großen Raum, in dem die Pilger nach ihrer Ankunft in der Hauptstadt Galiciens ausruhen und warten können, bis sie an der Reihe sind, um die anerkannte Akkreditierung, die „compostela“, zu erhalten. Mit der Restaurierung wird der einzige Raum wiederhergestellt, der noch aus dem Projekt von López de Rego erhalten ist.

Mit dieser Arbeit konnten wir an die ursprüngliche Bestimmung dieses Raumes erinnern, der den Kranken der Anstalt als Ruheraum diente. Später wurde es für die Nutzung als Küche und Wäscherei unterteilt, und damit ging die Pracht dieses gemauerten Gewölbesaals, das inzwischen vom Architekten Carlos Rosón wiederhergestellt wurde, verloren.

Heute heißt uns hier ein heller und offener Raum willkommen, der einen direkten Zugang zu den hinteren Gärten dieses alten Anstaltsgebäudes bietet, in dem sich die Pilger ausruhen können, während sie auf den Bildschirmen überprüfen, wann sie an der Reihe sind, die compostela abzuholen. Der Garten wurde ebenfalls restauriert, um ihn an die ursprüngliche Idee und das Konzept des Gebäudes anzugleichen, und ein Aufzug wurde eingerichtet, um die Zugänglichkeit zu diesem Raum zu gewährleisten. Das Projekt wurde von der Kathedrale finanziert, die Restauration der Fassade und Holzarbeiten hat die Tourismusbehörde Turismo de Galicia finanziell unterstützt.

Text und Fotos: La Voz de Galicia

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