5. Internationaler APECSA-Preis Für die Verbreitung des Jakobsweges

Ausgabe: Jeannine Warcollier

Vom Verband der Journalisten und Wissenschaftler des Jakobsweges (APECSA), dem gemäß seines vorrangigen Zieles – d. h. der Verbreitung des Jakobsweges in den Medien – Pressevertreter, Schriftsteller und Historiker angehören, wird der „5. internationale APECSA-Preis für die Verbreitung des Jakobsweges” für das Jahr 2017 ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden soll die beste Leistung im Bereich der Verbreitung und Förderung von Themen rund um den Jakobsweg, die in den letzten beiden Jahren vor dieser Ausschreibung (2015 und 2016) veröffentlicht oder durchgeführt wurden.

Bei der APECSA-Versammlung am 17. April 2017 wurde einstimmig beschlossen, den Preis für die  Ausschreibung Frau Jeannine Warcollier zu widmen.

Wettbewerbsbedingungen

1. Bei dieser Ausschreibung des internationalen APECSA-Preises für die Verbreitung des Jakobsweges können Werke und Initiativen zur Verbreitung und Förderung des Jakobsweges, d. h. Bücher, Veröffentlichungen, Bild- und Tonproduktionen, Serien auf unterschiedlichen Datenträgern, Kongresse, Tagungen, Begegnungen u. a., die in den Jahren 2015 und 2016 stattfanden oder veröffentlicht wurden, auch wenn sie vor diesem Zeitraum begonnen haben oder noch andauern sollten, eingereicht werden. Prämiert wird keine Laufbahn, sondern die in der unter der 1. Bedingung angegebenen Zeitspanne ausgeführte Arbeit.

2. Die Initiativen im Rahmen der Ausschreibung richten sich vorzugsweise an ein breitgefächertes Publikum und sind bezüglich der Verbreitung des Jakobsweges und aller Themen rund um diesen unter verschiedenen Gesichtspunkten, u. a. Religion, Kultur oder Tourismus, originell und innovativ. Bewertet wird der vertretbare Umfang der Verbreitung. Arbeiten und Initiativen können aus jedem Land und in jeder westlichen Sprache vorgelegt werden. Sie werden von ihren Förderern bzw. Autoren eingereicht.

3. Die Jury besteht aus fünf renommierten Mitgliedern. Zwei Mitglieder gehören APECSA an und werden von der Leitung bestimmt; die drei übrigen Jurymitglieder nehmen auf Einladung von APECSA teil und sind Vertreter von Journalistenschulen, dem Gaststättengewerbe und Geschäftszweigen in Verbindung mit dem Pilgerweg oder kommen aus Jakobuseinrichtungen (Verbände, Institutionen o. Ä.).

4. Die Jury darf auch keinen oder einen Preis an mehrere Teilnehmer gemeinsam und nach Ermessen maximal zwei Sonderpreise verleihen. Die Preisentscheidungen kann nicht angefochten werden.

5. Von der Ausschreibung ausgeschlossen sind die Initiativen, die vom ausschreibenden Verband APECSA gefördert werden.

6. Die Frist für das Einreichen von Werken und Initiativen für die Ausschreibung endet am 5. September 2017. Die Preisverleihung findet im letzten Quartal 2017 statt. Die Jurymitglieder können bei Beginn der Sitzung Kandidaten vorschlagen.

7. Die Werke für die Ausschreibung werden an folgender Anschrift eingereicht: Calle Castrón Douro 20, in 15703 Santiago de Compostela. Ein deutlicher Hinweis auf den Titel und auf die Einberufung ist erforderlich.

8. Der Preis besteht aus einer Skulptur von Luís Loureira mit dem Titel Harmonía und der Urkunde.

9. Vorschläge, die keine Auszeichnung erhalten, werden innerhalb von drei Monaten nach der Preisentscheidung von Ihren Urhebern oder von ausgewiesenen Vertretern an der oben genannten Anschrift abgeholt.

Santiago de Compostela, den 27. Mai 2017

Ein Kommentar

  1. Geschätzte Jury des Apesca-Preises,

    gleich vorneweg: bei unserem Angebot handelt es sich nicht um ein Ausschreiben des Jakobsweges. Dennoch dient unser Beitrag, die Pilgerei auf dem Jakobsweg zu fördern. Unser Anliegen in CH-Graubünden ist, die Persönlichkeit des Jakobus, Namensgeber des Weges, vorzustellen. Das Projekt liegt in Deutsch vor und heisst „Jakobus entdeckt!“. An neun Stationen stellt es den Märtyrer vor. Zudem lädt es ein, die verschiedenen Seiten des Apostel-Lebens auf das eigene Leben zu beziehen. Näheres findet sich auf:
    http://www.jakobsweg-gr.ch/81/

    Über jede Beachtung dessen, das wir erarbeitet haben, freut uns.
    Mit freundlichem Gruss
    Heiner Nidecker, Verein Jakobsweg CH-Graubünden

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